Die Definition des Funktionsumfangs einer DiGA gehört zu den wesentlichen, kreativen Grundlagen. Orientierung geben dabei die Use Cases, die User Journey und die Zielgruppe. Zusätzlich können bereits existierende, ähnliche Produkte als Inspiration dienen.

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Wichtig ist, dass wir nie das Alleinstellungsmerkmal der DiGA aus dem Blick verlieren. Ebenso gilt es, die Anforderungen von Stakeholdern oder regulatorische Vorgaben zu berücksichtigen und Funktionen zu definieren, die die spätere Markteinführung, das Marketing oder den Vertrieb unterstützen: Wird eventuell ein Service- oder Administrationsportal benötigt, damit nicht technisch affine Service-Mitarbeitende später Supportanfragen von Nutzer*innen beantworten können? Sind Analysemöglichkeiten notwendig, um eine spätere Weiterentwicklung zu ermöglichen?

Nicht-funktionale Anforderungen an eine DiGA

Sobald diese Fragen geklärt sind, widmen wir uns den nicht-funktionalen Anforderungen. Dazu gehören Aspekte wie Barrierefreiheit (für Medizinprodukte verpflichtend), die Definition der Kompatibilität mit technischen Geräten und Betriebssystemen und die Mindestanforderungen an unterstützte Smartphones (z. B. iOS und Android).

Die Liste der Funktionen wird schnell lang. Um Zeit und Budget nicht zu sprengen, ist daher eine Priorisierung wichtig:

  • Welche Funktionen sind zwingend notwendig zum Marktstart?
  • Welche sind weniger relevant?
  • Lassen sich Funktionen zu einem späteren Zeitpunkt integrieren?

Wir bei bornholdt lee setzen bei der Definition der Funktionen auf das MLP-Prinzip (Minimum Lovable Product): Was ist das minimal Notwendigste, das im Produkt umgesetzt sein sollte, damit die Zielgruppe das Produkt gerne verwendet?

Beratung von Expert*innen

Das Priorisieren und mögliche Streichen von Funktionen sollte in einer Team- oder Expertenrunde erfolgen, um verschiedene Aspekte und Interessen, auch von Stakeholdern, umfassend zu berücksichtigen. Es lohnt sich immer, die definierte Liste an Funktionalitäten durch Nutzerinterviews mit Personen aus der Zielgruppe zu prüfen und Feedback zu erhalten, ob die Funktionen und Prioritäten aus deren Sicht passen.

Dein Experte

Hosun Lee
Hosun LeeDigital-Health-Experte Bornholdt Lee GmbH

Product Owner, IT-Experte, eHealth Specialist, Mentor im eHealth-Netzwerk Hamburg. Über 20 Jahre IT-Projekterfahrung und Konzeption zahlreicher digitaler Gesundheitsanwendungen.

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