DiGA-Projektstart

Wie entsteht eine Produktidee?
Die Idee zu einem neuen Produkt entsteht meistens auf zwei Wegen:
- Es wird ein Bedarf erkannt, der durch kein Angebot der Welt gedeckt ist oder nur unzureichend bedient wird.
- Du möchtest unbedingt in einen Markt vordringen, weißt aber noch nicht genau, womit.
Aus diesen Bedürfnissen entsteht meist eine erste vage Idee.
Wir helfen dir, diese umzusetzen.
Vision als Basis
Du weißt noch nicht genau, wie du deine Idee in ein Produkt verwandeln kannst? In diesem Fall gilt es, zunächst eine grobe Vision zu definieren. Meistens hilft es, sich auf eine Indikation, eine Diagnose oder ein Krankheitsbild zu fokussieren. Alternativ bietet es sich an, von Seiten der Zielgruppe oder der Betroffenen ranzugehen, um eine Vision zu finden.
Du hast bereits eine klare Vision deiner Digital-Heath-Lösung? Dann evaluieren wir gemeinsam, ob deine Idee marktfähig und sich aus ihr ein Businessmodell entwickeln lässt.
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Beispiel – Vom Was zum Wie
Was? Ich möchte eine digitale Lösung für Patient*innen im Bereich Onkologie anbieten.“
Warum? Warum sollten Patient*innen das Produkt verwenden? Welchen Mehrwert bietet das Produkt?
- „Ich möchte eine digitale Lösung für Patient*innen im Bereich Onkologie anbieten, damit die Patient*innen sich während der Therapie besser betreut fühlen.“
Wie? Welche Lücke, welche unzureichende Versorgung soll das Produkt schließen?
- „Ich möchte eine digitale Lösung für Patient*innen im Bereich Onkologie anbieten, damit die Patient*innen während der Therapie besser betreut werden können, in dem ich ein Produkt habe, mit dem die Patient*innen sich stets über den aktuellen Therapieverlauf informieren können.“
Inhalt und Business Modell
Idealerweise machst du dir frühestmöglich Gedanken über die inhaltliche Ausrichtung: Ist deine Idee eher zur Prävention, therapiebegleitend oder für die Nachsorge gedacht? Dies lässt sich in der Regel
Abhängig von der inhaltlichen Ausrichtung sind die Möglichkeiten des Marktzugangs:
- Handelt es sich um Produkte im Rahmen der Prävention, könnte die Zertifizierung bei der ZPP, der zentralen Prüfstelle für Prävention, sinnvoll sein, damit gesetzlich Krankenversicherte die Kosten subventioniert bekommen können.
- Handelt es sich um ein therapiebegleitendes Produkt oder ein Produkt, welches in der Nachsorge eingesetzt wird, kommt die Aufnahme in das DiGA-Verzeichnis in Frage, um die App auf Rezept verschrieben zu bekommen.
Es kann sich, je nach Strategie und Ausrichtung, außerdem lohnen, über einen direkten Marktzugang in Form von B2B- oder B2C-Zahlmodellen nachzudenken.
Marktanalyse zur Einordnung
Sind die Idee, Vision und das Business Modell grob definiert, solltest du dies optimalerweise mit Hilfe einer Marktanalyse prüfen: Wie groß ist der potenzielle Markt und ist der Bedarf tatsächlich vorhanden?
In der Regel erhältst du allein durch den Dialog mit anderen Personen Impulse, die bei der Entwicklung von Ideen und einem Business Modell helfen. Wir empfehlen immer, dass das Brainstorming und die Ideenfindung mit mehreren Personen stattfindet. Expert*innen können etwa mit Design-Thinking-Methodiken bei der kreativen Findung systematisch unterstützen. Optimalerweise handelt es sich um Personen aus verschiedenen Fachkreisen und mit unterschiedlichen Expertisen und Charaktereigenschaften. So entstehen lebendige Diskussionen, die zum Ziel führen.
Zeit und Kosten
Um eine Kostenschätzung und einen Zeitplan bei einem Dienstleister abzufragen, ist eine konkrete Produktvision unverzichtbar: Wie sieht das Produkt aus und was wird es alles anbieten oder können? Auf Basis der Grundidee lässt es sich einfacher in die Konzeption der Produktvision mit dem eigenen Team oder mit Dienstleistern und anderen Expert*innen starten.
Dabei sollten in einer Konzeptionsphase mindestens folgende Themen geklärt werden:
- Zielgruppe und
- Anwendungsfälle/Use Cases
- User- und Patient-Journey
- Funktionsumfang
Dein Experte

Product Owner, IT-Experte, Digital-Health-Spezialist mit über 20 Jahren IT-Projekterfahrung in der Konzeption und Umsetzung digitaler Gesundheitsanwendungen.













