DiGA-Use Cases

Use Cases – ein Muss in der App-Entwicklung
Warum und in welchen Fällen sollten User*innen dein Produkt verwenden? Die Antwort auf diese Frage liefern Use Cases oder Anwendungsfälle.
Anwendungsfälle helfen, die Alleinstellungsmerkmale und den Kern deines Produktes auszuarbeiten und zugleich den Fokus in der Produktumsetzung zu behalten. Sie sind aus der Sicht der Patient*innen gedacht und stellen Bedürfnisse dar.
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Beispiele für Nutzerbedürfnisse
- „Ich möchte mich mithilfe der App zu meiner Diagnose informieren und erfahren, wie ich gesund werde“
- „Ich möchte täglich meine körperlichen oder mentalen Übungen durchführen und jederzeit eine Anleitung hierfür erhalten, die ich mir anschauen kann“
- „Ich möchte meine Erfolge in der Therapie messen können“
Auf Basis dieser Überlegungen lassen sich die wichtigsten Funktionen deiner App definieren.
Use Cases vs. Funktionalitäten
Allerdings sind Use Cases keine Auflistung von Funktionen: Vielmehr beschreiben sie, warum Patientinnen ein Produkt verwenden und welches Ziel sie dadurch erreichen. Die Funktionalitäten sind dann das „Wie“: Wie stellen wir Informationen bereit? Wie lassen sich Übungen besser in den Alltag integrieren? Wie lassen sich Erfolge messen?
In der Regel reichen drei bis vier Fälle aus, um diese Fragen zu beantworten und den Mehrwert der App abzubilden. Wichtig ist, dass sich jede Funktion einem Hauptanwendungsfall zuordnen lässt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Produkt überladen wirkt, die Nutzerinnen eventuell überfordert und sie sich nicht zurechtfinden.
Die Herausforderung ist es, aus allen Funktionen und Ideen ein in sich stimmiges Produkt zu schaffen und so ein konsistentes Nutzungserlebnis zu schaffen: Die Nutzer*innen sollen in der App eine Art „Reise“ erleben, die sogenannte User Journey.
Dein Experte

Product Owner, IT-Experte, Digital-Health-Spezialist mit über 20 Jahren IT-Projekterfahrung in der Konzeption und Umsetzung digitaler Gesundheitsanwendungen.











